Als Geheimfavorit auf den Gewinn des Titels wurde die polnische Nationalmannschaft bis kurz vor Turnierstart gehandelt – dann mussten Löwen-Torhüter Slawomir Szmal (Knieprobleme) und Marcin Lijewski vom HSV Hamburg verletzt absagen. Eine Situation, die neu für den Nationaltrainer Bogdan Wenta ist. Trotz der prominenten Absagen kämpfen die Polen aber weiterhin um den Halbfinaleinzug und das damit höchstwahrscheinlich verbundene Ticket für eines der Olympia-Qualifikationsturniere. Weiterlesen
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Der nächste Gegner: Dänemark
Zweiter Hauptrunden-Gegner der deutschen Mannschaft ist der Vize-Weltmeister Dänemark. Trainer Ulrik Wilbek hatte vor der Europameisterschaft in Serbien allerdings ein paar schlaflose Nächte. Mit Jesper Nöddesbo (Bandscheibenvorfall) und Michael Knudsen (Muskelfaserriss) musste der Erfolgs-Coach auf gleich zwei seiner Kreisläufer verzichten. Auch die angeschlagenen Bo Spellerberg (Leiste) und Lasse Boesen (Handbruch) signalisierten vor Turnierbeginn, dass sie nur im äußersten Notfall einsatzfähig seien. Zumindest im Fall Spellerberg ist dieser nun eingetreten: Der Rechtshänder wurde nachnominiert. Weiterlesen
Viel Spaß beim Anschauen!
Der nächste Gegner: Serbien
Am Sonnabend, dem 21. Januar, trifft die deutsche Handball-Nationalmannschaft in Belgrad auf den EM-Gastgeber Serbien. Anpfiff ist um 20.15 Uhr, das Programm im Handballbahnhof beginnt um 19.15 Uhr. Star des nächsten Gegners ist Momir Ilic, Rückraumspieler beim deutschen Rekordmeister THW Kiel. Aber auch Spieler wie der zukünftige Kieler Marko Vujin (Veszprem) und Kreisläufer Rasto Stojkovic (jetzt Kielce) sowie die drei weiteren Bundesliga-Legionäre Momir Rnic (Göppingen), Zarko Sesum (Rhein-Neckar Löwen) und Nena Vuckovic (Melsungen) sind nicht nur Handball-Kennern ein Begriff. Weiterlesen
Handballbahnhof öffnet seine Tore am 15. Januar
Mitfiebern mit der Nationalmannschaft
Ab dem 15. Januar kämpft die deutsche Handball-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Serbien nicht nur um eine Medaille, sondern auch um das letzte zu vergebene Olympia-Ticket. In der Welthauptstadt des Handballs können Handball-Fans wieder beim Public Viewing gemeinsam Daumen drücken und hoffentlich auch jubeln: Zum dritten Mal verwandelt sich der Kieler Hauptbahnhof für zwei Wochen in den einzigen Handballbahnhof Deutschlands. Alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft werden auf einer 15 Quadratmeter großen Leinwand live übertragen. Nach dem Auftaktspiel am 15. Januar folgen zunächst zwei weitere Vorrundenspiele gegen Mazedonien (17.1.) und Schweden (19.1.). Weiterlesen
Die schwedische Nationalmannschaft
Entscheidend könnte für die DHB-Auswahl das abschließende Vorrundenspiel am 19. Januar gegen Schweden werden: Jene Mannschaft, die sich seit dem vierten Platz bei der Heim-WM 2011 wieder im Aufwind befindet. Der vierfache Europameister gehört deshalb auch zum erweiterten Favoritenkreis in Serbien. Der Kieler Linkshänder Kim Andersson ist eine feste Größe in der Mannschaft, vom THW werden auch Linksaußen Henrik Lundström und wahrscheinlich auch Torhüter Andreas Palicka nach Serbien reisen. Die von Ola Lindgren und Ex-„Zebra“ Staffan Olsson trainierte Mannschaft vertraut auf eine Mischung aus Legionären und in Schweden aktiven Spielern. Neben Andersson, Palicka und Lundström verdienen auch der ehemalige Kieler Mattias Andersson, Per Sandström, Mattias Gustafsson,Tobias Karlsson, Jonathan Stenbäcken, Patrick Fahlgren, Kristian Svensson und Dalibor Doder ihr Geld Deutschland. „Wir wollen unseren Erfolg bei der Heim-WM wiederholen und auch in Serbien ins Halbfinale“, gibt Kim Andersson große Ziele für die Europameisterschaft aus. „Die Vorrunde wird hart: Schweden, Deutschland und Tschechien sind auf dem gleichen Level.“
Die mazedonische Nationalmannschaft
Ein eher unbeschriebenes Blatt ist die mazedonische Nationalmannschaft, die am 17. Januar die deutschte Mannschaft herausfordert. Nur wenige Spieler des Teams von Nationaltrainer Zvonko Shundovski spielen im Ausland, kein Akteur verdient sein Geld in der deutschen Handball-Bundesliga. Allerdings ist der Star des Teams kein Unbekannter: Kiril Lazarov gehört seit Jahren zu den besten Shootern des Welthandballs. Der inzwischen 31-Jährige, der ansonsten für Atletico Madrid spielt, erzielte in bisher 107 Länderspielen stattliche 839 Tore. Die Mazedonier dürfen zudem im Vorrundenspielort Nis auf die Unterstützung ihrer Fans hoffen: Mehr als Hälfte der verfügbaren Karten gingen in das Nachbarland. Es wird erwartet, dass tausende Mazedonier ohne Tickets nach Nis reisen werden. Extra für diese Fans lässt die Stadtverwaltung Großbildleinwände errichten. Die erste Teilnahme an einem große n internationalen Turnier seit dem WM-Turnier in Kroatien 2008 mobilisiert beim Gruppen-Außenseiter Kräfte.