Als Geheimfavorit auf den Gewinn des Titels wurde die polnische Nationalmannschaft bis kurz vor Turnierstart gehandelt – dann mussten Löwen-Torhüter Slawomir Szmal (Knieprobleme) und Marcin Lijewski vom HSV Hamburg verletzt absagen. Eine Situation, die neu für den Nationaltrainer Bogdan Wenta ist. Trotz der prominenten Absagen kämpfen die Polen aber weiterhin um den Halbfinaleinzug und das damit höchstwahrscheinlich verbundene Ticket für eines der Olympia-Qualifikationsturniere.
Dabei sollen dem WM-Achten auch wieder zahlreiche Bundesliga-Spieler helfen: Von den Rhein-Neckar Löwen wird man am Mittwoch auf der großen Leinwand im Handballbahnhof den wurfgewaltigen Halblinken Karol Bielecki und den nicht weniger torgefährlichen Linkshänder Krzysztof Lijewski erleben, Mittelmann Bartlomiej Jaszka von den Füchsen Berlin sorgt ebenfalls für Druck aus dem Rückraum. Ebenfalls in der Bundesliga auf Torejagd gehen Linksaußen Tomasz Tluczynski (TuS N-Lübbecke) und Kreisläufer Bartosz Jurecki (SC Magdeburg).
Bester Torschütze der Polen bei diesem Turnier ist aber ein ehemaliger Bundesliga-Profi: Michal Jurecki, von den Rhein-Neckar Löwen in seine Heimat zu KS Vive Kielce gewechselt, erzielte bisher 18 Treffer. Grzegorz Tkaczyk, inzwischen ebenfalls in Kielce gelandeter ehemaliger Bundesliga-Star, folgt mit 16 Toren.